Prepaid-Karte: SIM-Karten & Tarife vergleichen

Hier findest du verfügbare Prepaid-Karten und Tarife, filterbar nach Netz, Datenvolumen und Kosten. Von der Auswahl kommst du direkt zum Anbieter.

Im Vergleich unten liegen gerade 148 Pakete von 20 Anbietern. Der niedrigste verifizierte Paketpreis liegt bei 2,00 € / 4 Wochen.

prepaid-karte24.decongstar10,00 €Vodafone9,99 €Telekom9,95 €o29,99 €ALDI TALK8,99 €LIDL Connect8,99 €blau8,99 €Lebara9,99 €congstar10,00 €Vodafone9,99 €Telekom9,95 €o29,99 €ALDI TALK8,99 €LIDL Connect8,99 €blau8,99 €Lebara9,99 €

148 Pakete20 AnbieterStand 8.10.2026

congstar steht oben, weil nur dort ein Affiliate-Link vorliegt. Danach Preis je Tag.

* 4 Wochen und 28 Tage sind kein Kalendermonat.

Wenn du einfach nur wissen willst, wie du am schnellsten zu einer passenden Karte kommst: Überlege zuerst, wie viel mobiles Datenvolumen du brauchst, ob du telefonierst oder vor allem surfst und ob du lieber monatlich oder in längeren Abschnitten zahlen möchtest. Mit diesen drei Antworten wird die Auswahl im Vergleich deutlich übersichtlicher.

Auf dieser Seite geht es außerdem darum, worauf es bei einer Prepaid-Karte wirklich ankommt: wie du Kosten je Tag statt nur den Paketpreis betrachtest, was „ohne Vertrag“ praktisch bedeutet und wie Aktivierung, SIM und eSIM funktionieren.

Niedrigster verifizierter Paketpreis je Anbieter. Der Zeitraum ist der des jeweiligen Tarifs.
AnbieterPaketNetzDatenPreis
congstarPrepaid wie ich will 1 GBTelekom1 GB2,00 € / 4 Wochen
LIDL ConnectData SVodafone750 MB2,99 € / 4 Wochen
nettokomEASYo2500 MB2,99 € / 4 Wochen
Kaufland mobilSmart XS Halbjahrestarif–25 GB29,99 € / 6 Monate
JA! mobilPrepaid 6-Monats-Paket–25 GB29,99 € / 6 Monate
PENNY mobilPrepaid 6-Monats-Paket–25 GB29,99 € / 6 Monate
Norma ConnectSmart 6 5GTelekom25 GB29,99 € / 6 Monate
TelekomMagentaMobil Prepaid STelekom1 GB4,95 € / 4 Wochen
EDEKA smartkombi STelekom1 GB4,95 € / 4 Wochen
Rossmann mobilotelo Smart S–2 GB4,95 € / 4 Wochen
VodafoneCallYa StartVodafone2 GB4,99 € / 4 Wochen
Lebara3 GB–3 GB4,99 € / 4 Wochen
LycamobileLyca Easy XSo25 GB4,99 € / 28 Tage
Ortel MobileSmart World XSo23 GB4,99 € / 28 Tage
Ay YildizSmart Startero2–4,99 € / 4 Wochen
ALDI TALKJahres-Paket XS–60 GB69,99 € / 365 Tage
Tchibo mobilJahrespaket So248 GB69,99 € / 12 Monate
FYVESmart XSVodafone14 GB6,95 € / 30 Tage
o2o2 Prepaid Jahrespaketo2150 GB89,99 € / 365 Tage
blauBlau Allnet So220 GB8,99 € / 4 Wochen

148 Pakete · 20 Anbieter · Stand 8.10.2026 · Vergleichsmethodik · Werbung

Anbieter

Person mit Smartphone und SIM-Karte am Tisch

Welche Prepaid-Karte passt zu dir?

Die eine richtige Prepaid-Karte gibt es nicht. Welche für dich sinnvoll ist, hängt davon ab, wie du dein Handy tatsächlich nutzt. Bevor du Tarife nebeneinanderlegst, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf deinen Alltag. Die folgenden Fragen helfen dir dabei.

Wie viel Datenvolumen verbrauchst du? Wer unterwegs vor allem Nachrichten schreibt, Karten nutzt und gelegentlich E-Mails abruft, kommt mit einem kleinen Paket aus. Wer täglich Videos oder Musik streamt, braucht deutlich mehr. Schau am besten in die Einstellungen deines aktuellen Handys: Dort siehst du meist den Datenverbrauch der letzten Wochen. Rechne ruhig etwas Puffer ein, aber kaufe nicht auf Verdacht das größte Paket. Bei Prepaid kannst du später meist problemlos nachjustieren.

Telefonierst du viel oder surfst du vor allem? Viele aktuelle Pakete enthalten Telefonie und SMS als Flatrate. Manche Tarife rechnen aber noch nach Minuten oder Einheiten ab. Wenn du selten telefonierst, kann das günstiger sein, wenn du viel telefonierst, wird es schnell teurer als ein Paket mit Flat.

Brauchst du die Karte dauerhaft oder nur für eine Zeit? Für ein Zweithandy, ein Tablet, einen Urlaub oder für Gäste ist eine Karte, die du kurz nutzen und jederzeit stoppen kannst, ideal. Wer seine Hauptnummer über Prepaid laufen lässt, achtet eher auf stabile Konditionen und auf eine bequeme Verlängerung.

Wie wichtig ist dir das Netz? Die Netzqualität unterscheidet sich je nach Region teils deutlich. Was zu Hause in der Stadt gut klappt, kann auf dem Land oder im Zug schwächer sein. Prüfe daher, in welchem Netz ein Tarif funkt, und schau dir die Abdeckung an den Orten an, an denen du dich meist aufhältst. Im Vergleich kannst du nach Netz filtern, sodass du nicht jedes Angebot einzeln öffnen musst.

Zahlst du lieber regelmäßig oder selten? Manche Pakete laufen 4 Wochen und werden automatisch verlängert, andere gelten länger. Wer nicht jeden Monat an Buchungen denken möchte, sollte auf Laufzeit und Verlängerungsregeln achten.

Maskottchen am Computer im Büro, das Smartphone mit prepaid-karte24.de in der HandWenn du diese Punkte geklärt hast, kannst du die Angebote gezielt eingrenzen, statt dich von Schlagzeilen leiten zu lassen. Eine Prepaid-Karte ist dann gut, wenn sie zu deinem Verbrauch passt, nicht, wenn sie auf dem Papier das größte Paket bietet.

Prepaid-Angebote nach Preis, Netz und Datenvolumen

Der Live-Vergleich auf dieser Seite zeigt dir verfügbare Prepaid-Tarife mehrerer Anbieter an einer Stelle. Er soll dir die Vorauswahl erleichtern, damit du nicht auf zahlreichen Anbieterseiten einzeln nach Konditionen suchen musst. Aktuell enthält der Vergleich 148 Pakete von 20 Anbietern. Der Bestand ändert sich, weil Angebote hinzukommen, auslaufen oder angepasst werden. Neue Marken werden berücksichtigt, sobald ihre Daten geprüft sind.

Die Filter helfen dir, die Liste auf das Wesentliche zu verkleinern:

  • Netz: Wähle das Netz, das an deinen Orten am zuverlässigsten ist.
  • Datenvolumen: Grenze die Auswahl auf ein Paket ein, das zu deinem Verbrauch passt.
  • Kosten: Sortiere nach dem, was dich unterm Strich beschäftigt, nicht nur nach dem Preis auf dem Etikett.

Wichtig ist, wie die Reihenfolge zustande kommt, damit du sie richtig einordnen kannst. Ganz oben steht congstar, weil nur dort ein Affiliate-Link hinterlegt ist. Dieser Platz ist als Anzeige markiert. Das ist Werbung und keine Empfehlung oder ein Testsieg. Danach entscheidet der Preis je Tag über die Reihenfolge. Der Hinweis „Preis-Tipp“ steht ausschließlich für den niedrigsten Tagespreis eines Tarifs mit echtem Intervall und sagt nichts darüber, ob der Tarif für dich insgesamt passend ist.

Als Einstieg nennt der Vergleich aktuell 2,00 € / 4 Wochen. Behandle diesen Wert als Orientierung, denn je nach Datenvolumen, Laufzeit und Zusatzleistungen kann sich der Tagespreis deutlich verschieben. Ein sehr niedriger Preis ist nur dann ein Vorteil, wenn Volumen, Netz und Bedingungen zu dir passen. Ein kleines Paket kann pro Tag günstig sein und trotzdem zu knapp, wenn du es nach wenigen Tagen aufgebraucht hast und nachbuchen musst.

Bei einigen Angeboten ist 5G enthalten. Ob dir das etwas nützt, hängt davon ab, ob dein Handy 5G unterstützt und ob an deinen Orten 5G ausgebaut ist. Schau also auf beides, bevor du dafür mehr zahlst. Wenn du Tarife gezielt gegenüberstellen willst, findest du das auf der Seite Prepaid-Tarife vergleichen. Dort filterst du nach dem konkreten Bedarf, ohne eine Rangliste. Hier geht es darum, die passende Karte zu verstehen und gezielt auszuwählen.

Prepaid-Karte ohne Vertrag: Was bedeutet das?

Der Begriff „Prepaid-Karte ohne Vertrag“ ist weit verbreitet, aber er ist genau genommen verkürzt. Auch bei Prepaid gibt es eine Vereinbarung mit dem Anbieter, nämlich Allgemeine Geschäftsbedingungen und Leistungsbeschreibungen. Gemeint ist in der Regel: keine langfristige Bindung und keine monatliche Rechnung im Nachhinein. Du zahlst vorab und nutzt, was du gebucht hast.

Das bringt drei praktische Vorteile mit sich:

  • Kostenkontrolle: Du kannst nicht mehr ausgeben, als du aufgeladen oder gebucht hast. Eine böse Überraschung auf der Rechnung gibt es nicht.
  • Flexibilität: Du kannst Tarif oder Anbieter wechseln, wenn sich dein Bedarf ändert, oft ohne Kündigungsfrist.
  • Einfacher Einstieg: Für den Abschluss brauchst du meist weder lange Formulare noch eine Bonitätsprüfung wie bei einem Laufzeitvertrag.

Es gibt aber auch Punkte, die du im Blick behalten solltest. Pakete verlängern sich oft automatisch, wenn genug Guthaben vorhanden ist. Das ist bequem, kann aber zu Abbuchungen führen, die du nicht erwartet hast. Prüfe deshalb, ob du die automatische Verlängerung deaktivieren kannst, falls du nur kurz buchen möchtest. Außerdem kann Guthaben verfallen oder eine Karte gesperrt werden, wenn du sie über längere Zeit nicht nutzt oder auflädst. Die Details stehen in den Tarifbedingungen.

Wenn dir vor allem niedrige laufende Kosten wichtig sind, lohnt sich ein Blick auf Tarife ohne monatliche Grundgebühr. Das passt besonders gut, wenn du die Karte nur gelegentlich nutzt, etwa als Notfallkarte, für Ersatztelefone oder für wenige Anrufe und SMS. Dort zahlst du nur, wenn du die Karte tatsächlich verwendest. Je nach Anbieter gelten dann andere Preise pro Minute, SMS oder Datenmenge.

Wenn du die Grundlagen noch einmal nachlesen willst, erklärt der Ratgeber wie Prepaid funktioniert, was beim Aufladen, bei Paketen und bei Laufzeiten passiert und wo die Unterschiede zu einem klassischen Mobilfunkvertrag liegen.

Kosten richtig vergleichen: Preis je Tag, 28 Tage und Grundgebühr

Bei Prepaid-Angeboten ist der Paketpreis allein schlecht vergleichbar, weil die Laufzeiten unterschiedlich sind. Viele Pakete gelten 28 Tage, andere 30 Tage, andere länger.

Maskottchen am Schreibtisch mit SIM-Karte und Smartphone

Deshalb ist der Preis je Tag eine praktische Vergleichsgröße. Du teilst den Paketpreis durch die Zahl der Tage, die das Paket gilt, und bekommst einen Wert, den du mit anderen Angeboten vergleichen kannst. Auch dann bleibt es wichtig, was im Paket enthalten ist: Ein günstiger Tagespreis hilft wenig, wenn das Datenvolumen für dich zu klein ist.

Beim Kostenvergleich helfen dir diese Punkte:

  • Paketpreis und Laufzeit: Wie viele Tage gilt das Paket tatsächlich, und wann endet es?
  • Datenvolumen: Was passiert, wenn es aufgebraucht ist? Wird die Geschwindigkeit gedrosselt, oder musst du nachbuchen?
  • Anschlusspreis oder Kartenpreis: Manche Karten kosten beim Kauf einmalig etwas, oft mit enthaltenem Startguthaben.
  • Aufladung und Zahlart: Gibt es Gebühren für bestimmte Zahlwege?
  • Kosten außerhalb des Pakets: Was kosten Gespräche in andere Netze, Auslandsanrufe oder Sonderrufnummern?
  • Verlängerung: Verlängert sich das Paket automatisch, und zu welchem Preis?

Einige Anbieter bieten zusätzlich Jahrespakete an. Dabei zahlst du für einen langen Zeitraum im Voraus und profitierst oft von einem niedrigeren Tagespreis. Dafür bindest du dein Geld länger und solltest sicher sein, dass der Tarif zu dir passt. Prüfe auch, wie mit nicht genutztem Volumen und mit einem Anbieterwechsel umgegangen wird. Eine gute Faustregel lautet: Rechne nicht nur mit dem günstigsten Paket, sondern mit dem Paket, das du wirklich brauchst. Wenn du dein Volumen regelmäßig überschreitest und teuer nachbuchen musst, ist der Tarif unterm Strich nicht billig.

Besonders aufmerksam solltest du bei Rufnummern sein, die du viel anrufst. Hast du vor allem Kontakte im Ausland, lohnt sich ein Blick in die Auslandspreise, denn in vielen Paketen sind Auslandsgespräche nicht enthalten.

SIM, eSIM und Aktivierung: So startest du

Wenn du dich für eine Prepaid-Karte entschieden hast, gibt es zwei Wege, sie zu nutzen: als physische SIM-Karte oder als eSIM. Beides kann sinnvoll sein, es kommt auf dein Gerät und deine Vorlieben an.

Physische SIM-Karte. Du bekommst eine kleine Plastikkarte, meist als Kombikarte, aus der du das passende Format (Standard-, Micro- oder Nano-SIM) herausbrechen kannst. Du setzt sie in dein Handy ein, schaltest es ein und aktivierst die Karte. Der Vorteil: Das funktioniert mit praktisch jedem Handy, das einen SIM-Schacht hat, und du kannst die Karte schnell in ein anderes Gerät stecken.

eSIM. Die eSIM ist fest im Gerät verbaut. Statt einer Karte erhältst du ein digitales Profil, das du meist über einen QR-Code oder eine App des Anbieters auf dein Handy lädst. Du brauchst dafür ein Gerät, das eSIM unterstützt, und eine Internetverbindung während der Einrichtung. Vorteile sind, dass du nicht auf den Versand warten musst und dass du mehrere Profile auf einem Gerät speichern kannst, etwa für Reisen oder eine zweite Nummer. Nicht jeder Tarif und nicht jeder Anbieter bietet eine eSIM an. Ob sie für ein bestimmtes Angebot verfügbar ist, steht in den Tarifdetails beim Anbieter.

Registrierung und Aktivierung. In Deutschland müssen Prepaid-Karten registriert werden. Du musst dich also identifizieren. Das geht je nach Anbieter über ein Video-Ident-Verfahren, über eine App oder über einen Ausweis-Check in einem Shop. Halte deinen Ausweis bereit und plane etwas Zeit ein, am besten nicht erst kurz vor einer Reise. Nach der Identifizierung wird die Karte freigeschaltet, oft innerhalb weniger Stunden, manchmal sofort. Danach buchst du dein Paket oder lädst Guthaben auf.

So gehst du Schritt für Schritt vor:

  1. Prüfe, ob dein Handy eine freie SIM-Karte oder eine eSIM annimmt und ob es nicht durch einen Anbieter gesperrt ist.
  2. Wähle im Vergleich einen Tarif und öffne die Angebotsseite des Anbieters.
  3. Bestelle die Karte oder das eSIM-Profil und halte deinen Ausweis bereit.
  4. Identifiziere dich so, wie es der Anbieter vorsieht.
  5. Setze die SIM ein oder installiere die eSIM, aktiviere die Karte und buche dein Paket.
  6. Teste Telefonie, SMS und mobiles Internet, bevor du die alte Karte kündigst.

Wenn du deine bisherige Nummer behalten willst, kannst du sie in der Regel zum neuen Anbieter mitnehmen. Beantrage das möglichst früh im Bestellprozess und kündige den alten Vertrag nicht selbst vorher, sonst riskierst du, dass die Nummer verloren geht.

Prepaid-Karte kaufen: Wo und worauf du achten solltest

Wenn du eine Prepaid-Karte kaufen möchtest, hast du mehrere Möglichkeiten. Du kannst sie online beim Anbieter bestellen, in einem Elektronikmarkt, im Supermarkt, an der Tankstelle oder im Kiosk erwerben. Jeder Weg hat Vor- und Nachteile.

Maskottchen mit Smartphone vor einem Bürogebäude

Online beim Anbieter bietet meist die größte Auswahl an Tarifen und Optionen, und du kannst Konditionen in Ruhe lesen. Dafür wartest du auf den Versand, wenn du keine eSIM nutzt. Im Handel bekommst du die Karte sofort mit, kannst vor Ort Fragen stellen und solltest trotzdem genau hinschauen: Verpackungen zeigen oft nur ein Schlagwort oder einen Preis, aber nicht alle Bedingungen. Lass dich nicht von großen Zahlen auf der Packung blenden, sondern prüfe die Details zu Laufzeit, Verlängerung und Kosten nach Aufbrauchen des Volumens.

Für beide Wege gilt:

  • Achte darauf, ob die Karte bereits ein Startpaket oder Startguthaben enthält und was danach gilt.
  • Prüfe, ob die Karte nur ein einmaliges Startpaket hat oder du direkt ein reguläres Paket buchst.
  • Kläre, wie die Karte aufgeladen wird und welche Zahlarten möglich sind.
  • Lies, wie lange die Karte ohne Aufladung aktiv bleibt.
  • Bewahre die Zugangsdaten zum Kundenkonto oder zur App sicher auf. Darüber verwaltest du später Pakete, Guthaben und Verlängerungen.

Mehrere Anbieter haben eigene Übersichtsseiten. Wenn du dich bereits für einen Anbieter interessierst, kannst du dir dort die Angebote ansehen, zum Beispiel die Aldi Talk Prepaid-Tarife oder die Telekom Prepaid-Tarife. Das ersetzt keinen Vergleich über mehrere Anbieter hinweg, hilft aber, wenn du schon eine Marke im Kopf hast und deren Pakete im Detail prüfen möchtest.

Bei vielen Angeboten ist eine einzelne Karte mit einem Tarif verbunden. Wenn du mehrere Prepaid-Karten brauchst, etwa für Familie, Zweitgerät oder Tablet, vergleiche jeweils den Bedarf pro Gerät. Oft braucht ein Tablet nur Daten, während ein Handy für Telefonie genutzt wird.

Netz, Ausland und Rufnummer: Weitere Punkte, die zählen

Neben Preis und Volumen gibt es Details, die im Alltag entscheiden, ob du mit einer Prepaid-Karte zufrieden bist.

Netzabdeckung. Unterschiedliche Anbieter nutzen die vorhandenen Mobilfunknetze, teilweise auch dasselbe Netz. Das heißt: Zwei Marken können dieselbe Abdeckung haben, aber unterschiedliche Preise, Pakete und Bedingungen. Entscheidend ist für dich, ob dein Alltag gut abgedeckt ist: Wohnort, Arbeitsweg, Orte, an denen du viel Zeit verbringst. Schau dir die Netzkarte der Betreiber an und frag bei Bekannten nach, wie der Empfang bei ihnen ist.

Geschwindigkeit. Manche Tarife begrenzen die maximale Geschwindigkeit. Für Messenger, Navigation und Musik reicht oft wenig, für Videostreaming in hoher Qualität und große Downloads brauchst du mehr. Prüfe die Angabe zur Höchstgeschwindigkeit im Tarif.

EU-Roaming. Innerhalb der EU kannst du dein Paket in der Regel ohne zusätzliche Roaming-Gebühren nutzen. Allerdings können Anbieter Obergrenzen für das Volumen im Ausland festlegen. Wenn du viel reist, achte auf diese Regel. Außerhalb der EU, etwa in der Schweiz, in der Türkei oder in Großbritannien, gelten häufig eigene Preise oder die Nutzung ist gar nicht enthalten.

Rufnummernmitnahme. Wenn du deine Nummer behalten willst, solltest du die Mitnahme schon bei der Bestellung beantragen. Meist geht das mit wenigen Angaben, und die Umschaltung läuft innerhalb weniger Tage. Die Mitnahme selbst ist für Verbraucher kostenlos, so die Bundesnetzagentur. Der neue Tarif und ein noch laufender alter Vertrag können trotzdem Geld kosten.

Hotspot und Zusatzfunktionen. Möchtest du dein Handy als WLAN-Hotspot für den Laptop nutzen, prüfe, ob das im Tarif erlaubt ist. Manche Anbieter schränken die Nutzung ein oder berechnen sie anders.

Kundenservice und Verwaltung. Prepaid-Anbieter arbeiten oft stark digital. Du verwaltest Pakete und Guthaben über App oder Kundenkonto. Wenn dir persönlicher Kontakt wichtig ist, prüfe, ob eine Hotline oder Filialen zur Verfügung stehen.

Typische Fehler bei der Wahl der Prepaid-Karte

Wer zum ersten Mal eine Prepaid-Karte aussucht, tappt schnell in dieselben Fallen. Mit etwas Vorbereitung lassen sie sich vermeiden.

  • Nur auf den Paketpreis achten. Ohne Blick auf Laufzeit und Preis je Tag wirkt ein Angebot günstiger oder teurer, als es ist.
  • Zu viel Datenvolumen buchen. Ein großes Paket klingt sicher, kostet aber oft mehr, als du verbrauchst. Starte lieber mit einer realistischen Größe.
  • Zu wenig Datenvolumen buchen. Wer nachbuchen muss, zahlt häufig mehr als beim passenden Paket. Prüfe die Preise für Zusatzvolumen.
  • Die Verlängerung übersehen. Läuft das Paket automatisch weiter und das Guthaben reicht, wird erneut abgebucht. Stelle die Verlängerung nach deinen Wünschen ein.
  • Das Netz ignorieren. Ein günstiger Tarif nützt wenig, wenn du zu Hause kaum Empfang hast.
  • Die Geräte-Kompatibilität nicht prüfen. Gesperrte Handys oder Geräte ohne eSIM-Unterstützung führen zu Frust beim Einrichten.
  • Zu spät mit der Registrierung beginnen. Ohne Identifizierung bleibt die Karte eingeschränkt oder gesperrt.
  • Die alte Karte zu früh kündigen. Teste die neue Karte erst gründlich, vor allem wenn du eine Nummer mitnimmst.

Wenn du unsicher bist, starte mit einem kleinen, kurz laufenden Paket und beobachte deinen Verbrauch. Bei Prepaid ist das ein echter Vorteil: Du musst dich nicht für lange Zeit festlegen und kannst nach den ersten Wochen mit realen Zahlen entscheiden, ob du das Paket vergrößerst, verkleinerst oder den Anbieter wechselst.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Prepaid-Karte und einem Vertrag?

Bei einer Prepaid-Karte zahlst du im Voraus, entweder über aufgeladenes Guthaben oder über ein gebuchtes Paket. Du bekommst keine Rechnung im Nachhinein und bist meist nicht an eine lange Mindestlaufzeit gebunden. Bei einem Laufzeitvertrag zahlst du dagegen jeden Monat einen festen Betrag, oft über 12 oder 24 Monate, und kannst nicht ohne Weiteres kündigen. Dafür sind in Verträgen häufig größere Datenpakete oder ein Handy zum Ratenkauf enthalten. Prepaid ist besonders praktisch, wenn du flexibel bleiben und deine Kosten genau steuern möchtest.

Ist eine Prepaid-SIM-Karte wirklich ohne Vertrag?

Meist ja, aber im Sinne von „ohne lange Bindung“. Auch bei Prepaid akzeptierst du Geschäftsbedingungen des Anbieters. Es gibt in der Regel keine Mindestlaufzeit und keine Kündigungsfrist wie bei einem Mobilfunkvertrag. Beachte dennoch die Regeln zur automatischen Verlängerung von Paketen, zu Gültigkeit von Guthaben und zur Inaktivität der Karte. Diese Punkte stehen in den Tarifinformationen des jeweiligen Anbieters. Wie das Prinzip grundsätzlich funktioniert, erklärt der Ratgeber dazu, wie Prepaid funktioniert.

Wie viel Datenvolumen brauche ich für eine Prepaid-Karte?

Das hängt von deiner Nutzung ab. Für Messenger, Navigation, E-Mails und gelegentliches Surfen reicht oft ein kleines bis mittleres Paket. Wer regelmäßig Videos oder Musik streamt, Hotspot nutzt oder große Dateien lädt, braucht deutlich mehr. Am zuverlässigsten ist ein Blick in die Datenverbrauchsanzeige deines Handys für die letzten Wochen. Wenn du dir unsicher bist, starte mit einem mittleren Paket und passe es nach den ersten Wochen an. Das ist bei Prepaid meist unkompliziert möglich.

Warum steht ein Anbieter oben im Vergleich als Anzeige?

Ganz oben steht congstar, weil nur bei diesem Anbieter ein Affiliate-Link hinterlegt ist. Dieser Eintrag ist als Anzeige gekennzeichnet und damit Werbung, kein Testsieger und keine Empfehlung. Alle weiteren Einträge sortiert der Vergleich nach dem Preis je Tag. Der Preis-Tipp markiert nur den niedrigsten Tagespreis mit echtem Intervall. Ob ein Tarif zu dir passt, hängt zusätzlich von Netz, Datenvolumen, Laufzeit und Bedingungen ab. Prüfe deshalb immer die Details, bevor du bestellst.

Brauche ich für eine Prepaid-Karte einen Ausweis?

Ja. In Deutschland müssen Prepaid-SIM-Karten registriert werden, du musst dich also identifizieren. Je nach Anbieter geschieht das per Video-Ident, über eine App oder in einem Shop mit deinem Ausweis oder Reisepass. Halte das Dokument bereit und plane etwas Zeit ein, bevor du die Karte dringend brauchst. Erst nach der Identifizierung wird die Karte vollständig freigeschaltet.

Kann ich meine Rufnummer zu einer Prepaid-Karte mitnehmen?

In der Regel ja. Du beantragst die Rufnummernmitnahme bei der Bestellung der neuen Karte und gibst deine bisherige Nummer und den bisherigen Anbieter an. Kündige den alten Vertrag nicht vorher selbst, sonst kann die Nummer verloren gehen. Die Mitnahme selbst kostet dich nichts. Ein noch laufender Vertrag kann trotzdem bis zum Ende weiterlaufen. Teste die neue Karte nach der Umschaltung kurz, bevor du dich auf sie verlässt.

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