Prepaid eSIM kaufen: Pakete mit bestätigter eSIM
Diese Seite zeigt dir nur Prepaid-Pakete mit bestätigter eSIM, sortiert nach dem Preis je Tag. Aktuell findest du 3 Pakete.
Zum Einstieg: 7,00 € / 4 Wochen. Such dir ein Paket aus, prüfe dein Gerät und starte die Bestellung beim Anbieter.
3 Pakete1 AnbieterStand 8.10.2026
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Ja, Prepaid-eSIM gibt es in Deutschland, aber nicht überall
Ja, eine Prepaid-eSIM gibt es in Deutschland. Statt einer Plastikkarte bekommst du ein digitales Profil, das du auf dein Smartphone lädst. Der Begriff Prepaid-eSIM-Karte ist deshalb streng genommen ein Widerspruch. Es kommt nichts per Post. Du erhältst höchstens einen QR-Code oder einen Aktivierungslink per E-Mail oder in der App des Anbieters. Bezahlt wird wie bei jedem Prepaid-Angebot im Voraus, ohne dass du dich über einen langen Zeitraum an einen Anbieter bindest.
Laut Apple Support ist eine eSIM eine digitale SIM-Lösung im kompatiblen Endgerät, die einen Mobilfunktarif ohne herausnehmbare SIM-Karte ermöglicht. Voraussetzung sind ein kompatibles Gerät und die eSIM-Unterstützung des Anbieters. Beides musst du also zusammenbringen: ein Handy, das eSIM kann, und ein Prepaid-Paket, das eSIM wirklich anbietet.
Mit dem zweiten Punkt fangen die Einschränkungen an. Nicht jeder Prepaid-Anbieter bietet eSIM an, und selbst bei Anbietern mit eSIM gilt das nicht automatisch für jedes Paket. Deshalb zeigt die Liste oben nur Pakete, bei denen die eSIM bestätigt ist. Suchst du dagegen allgemein das passende Prepaid-Paket, egal ob mit eSIM oder klassischer SIM, findest du den breiteren Überblick, wenn du Prepaid-Tarife vergleichen möchtest.
So liest du die Liste: Tagespreis, Anzeige und Leistung
Die Pakete oben sind nach dem Preis je Tag geordnet. Das ist der schnellste Weg, Angebote mit unterschiedlicher Laufzeit miteinander zu vergleichen. Ein Paket, das auf den ersten Blick teuer wirkt, kann pro Tag günstiger sein als ein kleines Paket mit kurzer Laufzeit. Rechne trotzdem immer mit der Zeit, die du tatsächlich brauchst: Wer nur wenige Tage Datenvolumen benötigt, hat wenig davon, dass ein langes Paket pro Tag günstig ist.
Es kann vorkommen, dass ganz oben ein Angebot mit der Kennzeichnung Anzeige steht. Das ist Werbung und kein Testsieger. Eine eigene Bewertung oder Rangliste liegt dem Vergleich nicht zugrunde. Danach entscheidet allein der Preis je Tag über die Reihenfolge.
Im Vergleich stehen 3 Pakete von einem Anbieter. Schau bei jedem Paket auf diese Punkte:
- Datenvolumen: Reicht es für deine Nutzung, oder drosselt der Anbieter danach die Geschwindigkeit?
- Telefonie und SMS: Sind Gespräche enthalten, oder bekommst du nur Daten?
- Netz und 5G: Welches Netz nutzt das Paket, und ist 5G im Paket enthalten?
- Laufzeit des Pakets: Wie lange gilt es, und verlängert es sich von selbst?
- Bestellweg: Wie kommt das Profil auf dein Gerät, und welche Identprüfung ist vorgesehen?
Die Angaben im Feed sind die Grundlage. Maßgeblich bleiben aber immer die Leistungsbeschreibung und die Preisliste des Anbieters beim Bestellen.
Wo du eine Prepaid-eSIM buchst
Eine Prepaid-eSIM kaufst du fast immer online. Du bestellst direkt beim Anbieter, entweder über dessen Website oder über die App. Ein Besuch im Laden ist dafür in der Regel nicht nötig, denn es gibt keine Karte, die du in die Hand gedrückt bekommst. Stattdessen läuft alles digital: Bestellung, Bezahlung, Identprüfung und Bereitstellung des Profils.
Der Vergleich oben hilft dir, das passende Paket zu finden. Den Kauf selbst schließt du anschließend beim jeweiligen Anbieter ab. Wenn du dich erst einmal breit über das Prepaid-Angebot informieren willst, ist prepaid-karte24.de ein guter Ausgangspunkt für Grundlagen zu Prepaid-Karte, Aufladung und Auswahl.
Beim Kaufen lohnt es sich, die Bezahlmöglichkeiten im Blick zu behalten. Manche Anbieter akzeptieren nur bestimmte Zahlungsarten für die erste Bestellung. Halte außerdem eine E-Mail-Adresse bereit, auf die du Zugriff hast, denn dorthin kommen oft Bestätigung und Zugangsdaten. Und plane ein, dass du gleich zu Beginn ein Gerät mit stabiler Internetverbindung brauchst: Das eSIM-Profil lädst du über WLAN oder über eine andere Mobilfunkverbindung, solange die neue eSIM noch nicht läuft.
Welche Geräte eine eSIM verstehen
Bevor du bestellst, prüfe, ob dein Smartphone eSIM unterstützt. Bei Apple gibt es dafür eine klare Ansage: Laut Apple Support unterstützen das iPhone XS, XS Max und XR sowie neuere kompatible iPhone-Modelle die eSIM-Einrichtung. Regionale Modellunterschiede und die Unterstützung durch den Anbieter spielen dabei eine Rolle. Ein gebrauchtes Gerät aus dem Ausland kann sich anders verhalten als ein in Deutschland verkauftes Modell.
Bei Android-Geräten ist die Lage uneinheitlicher, weil die Hersteller eSIM je Modell unterschiedlich umsetzen. Am sichersten ist der Blick in die Einstellungen: Unter dem Menüpunkt für SIM-Karten oder Mobilfunk findest du meist die Möglichkeit, eine eSIM oder einen Mobilfunktarif hinzuzufügen. Fehlt dieser Punkt, steht in der Herstellerangabe oder im Datenblatt, ob dein Modell eSIM kann. Tablets und Smartwatches sind ein eigenes Thema, denn nicht jedes Paket erlaubt dort die Nutzung.
Zwei Stolpersteine solltest du kennen:
- Gesperrte Geräte: Ein Handy, das noch an einen Netzbetreiber gebunden ist, kann ein fremdes Profil ablehnen. Frag im Zweifel beim bisherigen Anbieter nach, ob eine Sperre besteht.
- Dual-SIM-Betrieb: Viele Geräte können eine Plastik-SIM und eine eSIM parallel nutzen. Wie genau Anrufe und mobile Daten zwischen beiden aufgeteilt werden, stellst du in den Einstellungen ein.
Wenn dein Gerät eSIM kann, aber nur ein Steckplatz belegt ist, musst du nichts ausbauen. Du lässt die bisherige SIM stecken und fügst die eSIM einfach hinzu.
Von der Bestellung bis zum ersten Anruf
Der Ablauf unterscheidet sich je nach Anbieter im Detail. Die Grundschritte sind aber fast immer gleich:
- Paket wählen und bestellen. Du entscheidest dich für ein Paket und gibst deine persönlichen Daten an. Sie müssen echt sein, denn sie werden später geprüft.
- Identität bestätigen. Je nach Anbieter geschieht das per Videoident, mit einer Online-Ausweisfunktion oder über ein anderes zugelassenes Verfahren.
- Profil erhalten. Nach erfolgreicher Prüfung stellt der Anbieter das eSIM-Profil bereit, häufig als QR-Code, über die App oder per Aktivierungscode.
- Profil auf das Gerät laden. Du scannst den QR-Code oder gibst die Daten ein und folgst den Anweisungen auf dem Bildschirm.
- eSIM einschalten und testen. Du wählst die eSIM als Leitung für Anrufe oder Daten, prüfst den Empfang und testest eine Verbindung.
Laut Apple Support kann ein kompatibles iPhone eine eSIM unter anderem durch Scannen eines QR-Codes des Mobilfunkanbieters einrichten. Der QR-Code ist aber nur eine der möglichen Methoden. Manche Anbieter nutzen einen Aktivierungscode oder eine App.
Wichtig: Das Profil kann zwar digital geladen werden, aber erst nach der Identprüfung. Plane deshalb etwas Zeit ein und verlass dich nicht darauf, dass die Verbindung in Sekunden steht. Wer die eSIM für einen Termin am gleichen Tag braucht, bestellt besser früher und hält Ausweis und Kamera bereit. Oft klappt es schnell, versprechen lässt sich das aber nicht, denn die Prüfung läuft beim Anbieter und kann je nach Verfahren und Auslastung unterschiedlich lange dauern.
Ein Tipp für die Einrichtung: Bewahre den QR-Code oder den Aktivierungscode so lange auf, bis alles läuft. Manche Codes lassen sich nur einmal verwenden. Und lösche das Profil nie vorschnell vom Gerät, bevor du genau weißt, wie dein Anbieter eine Neuinstallation handhabt.
Identprüfung: Warum es keine eSIM ohne Ausweis gibt
Wer nach einer Prepaid-eSIM ohne Ausweis sucht, wird enttäuscht. Seit dem 1. Juli 2017 müssen Anbieter in Deutschland laut Bundesnetzagentur die Identität von Prepaid-Kunden vor der Freischaltung prüfen. Das gilt für deutsche Prepaid-Mobilfunkdienste. Es betrifft die klassische SIM-Karte genauso wie die eSIM.
Einen Weg, diese Prüfung zu umgehen, gibt es nicht, und wir erklären auch keinen. Anbieter, die eine Freischaltung ohne Identprüfung versprechen, handeln entweder nicht regelkonform oder verkaufen etwas anderes, als du suchst. Wenn du eine nicht auf dich registrierte Karte nutzt, kann das außerdem für dich Ärger bedeuten, zum Beispiel wenn der Anbieter den Anschluss sperrt.
Die gute Nachricht: Bei einer eSIM läuft die Prüfung meistens komplett online. Welche Verfahren der Anbieter anbietet, unterscheidet sich. Typisch sind ein Video-Gespräch mit Ausweisvorlage oder die digitale Ausweisfunktion. Dass jede Ausweisart oder jedes Online-Verfahren bei jedem Anbieter akzeptiert wird, kannst du nicht voraussetzen. Lies deshalb vor der Bestellung nach, was der Anbieter verlangt. Dann sparst du dir Zeit und vermeidest Abbrüche mitten im Ablauf.
Gib bei der Registrierung deine Daten genau so an, wie sie im Ausweis stehen. Tippfehler bei Namen, Anschrift oder Geburtsdatum sind eine der häufigsten Ursachen dafür, dass die Prüfung hängt.
Kostenlos und ohne Vertrag: Was davon stimmt
Mit „kostenlos“ solltest du vorsichtig umgehen. Im Vergleich liegt keine geprüfte kostenlose eSIM. Ob ein Anbieter einmalige Kosten für die Bereitstellung, einen Grundbetrag oder ein Startpaket verlangt, steht in den Angaben zum jeweiligen Paket. Ein vermeintlich kostenloses Angebot rechnet sich oft erst bei genauem Hinsehen: Prüfe, ob nur die Bereitstellung des Profils entfällt, während das Paket selbst Geld kostet, oder ob ein Startguthaben mit Bedingungen verknüpft ist.
Etwas anders sieht es bei „ohne Vertrag“ aus. Prepaid-Angebote kommen in der Regel ohne langjährige Mindestlaufzeit aus, du zahlst im Voraus und entscheidest immer wieder neu, ob du verlängerst oder wechselst. Das ist der große Vorteil gegenüber Laufzeitverträgen. Trotzdem schließt du beim Bestellen natürlich eine Vereinbarung mit dem Anbieter, mit eigenen Bedingungen. Dazu gehören Regeln zur Laufzeit der einzelnen Pakete, zur automatischen Verlängerung und zum Umgang mit Restguthaben. Schau also in die Bedingungen, bevor du bestätigst. Dort steht auch, was passiert, wenn du die Karte länger nicht benutzt oder das Guthaben nicht nachlädst.
Spare dir außerdem das Rechnen im Kopf. Der Tagespreis in der Liste ist der Wert, den du vergleichen kannst. Zusatzkosten wie eine einmalige Gebühr kommen gegebenenfalls noch obendrauf, deshalb lohnt der Blick auf die Gesamtsumme, bevor du kaufst.
Reiner eSIM-Datentarif oder Paket mit Telefonie?
Wer von einem eSIM-Datentarif spricht, meint meistens ein Angebot, das ausschließlich mobile Daten enthält. Das ist zum Beispiel für ein Tablet, einen mobilen Router oder als Zweitverbindung nützlich. Ein reiner Datentarif ist ein Paket aber nicht mehr, sobald es auch Telefonie enthält. In diesem Fall bekommst du Daten, Gespräche und gegebenenfalls SMS in einem Paket.
Lies deshalb bei jedem Paket in der Liste die Leistungsbeschreibung. Wenn dort Telefonie genannt wird, hast du ein klassisches Prepaid-Paket in digitaler Form vor dir und keinen reinen Datentarif. Das ist in Ordnung, wenn du auf dem Smartphone auch telefonieren und eine eigene Rufnummer haben willst. Es ist dagegen eher unpassend, wenn du nur ein Datenpaket für ein Zweitgerät suchst und dafür nicht zahlen willst, was du nicht brauchst.
Auch bei Messengern lohnt der Blick aufs Detail. Wer fast nur über Internet-Dienste kommuniziert, braucht kaum klassische Gesprächsminuten. Trotzdem ist eine Rufnummer praktisch, etwa für Bestätigungscodes per SMS, für den Rückruf von Ärzten oder für Banking-Verfahren, die eine Mobilnummer verlangen. Prüfe, ob das Paket deine Nummer auch zum Empfangen von SMS nutzbar macht.
Und noch eine praktische Frage: Wie viel Datenvolumen brauchst du wirklich? Das hängt davon ab, ob du oft streamst, viel navigierst oder hauptsächlich Nachrichten und Websites nutzt. Wer unsicher ist, schaut in der Datenverbrauchsanzeige seines Handys nach, wie viel er in den letzten Wochen verbraucht hat. Daran kannst du die Paketgrößen in der Liste gut messen.
Warum Vodafone, Telekom, o2 und ALDI Talk hier fehlen
Vielleicht vermisst du in der Liste große bekannte Namen. Bei Vodafone, Telekom, o2 und ALDI Talk ist auf der Produktkarte keine eSIM bestätigt. Deshalb stehen sie in dieser Liste nicht. Das heißt nicht, dass es dort grundsätzlich keine eSIM-Möglichkeiten gäbe, sondern nur, dass sie hier nicht als geprüfte Prepaid-Pakete mit eSIM geführt werden. Die Liste enthält ausschließlich Pakete mit bestätigter eSIM, damit du nicht auf ein Angebot klickst, das sich am Ende nicht als eSIM bestellen lässt.
Für ALDI Talk und o2 gibt es eigene Seiten. Zur Marke ALDI Talk findest du Informationen auf der Seite Aldi Talk eSIM. Für Prepaid bei o2 gibt es die Übersicht O2 eSIM. Dort steht, was zum Thema eSIM bei der jeweiligen Marke zu beachten ist.
Diese Seite beschränkt sich außerdem auf Prepaid-Angebote für Deutschland. Reise-Datenpakete für das Ausland, spezielle Angebote für einzelne Länder oder Anbieter außerhalb des deutschen Marktes sind nicht Teil des Vergleichs. Wenn du im EU-Ausland unterwegs bist, hängt die Nutzung deines deutschen Pakets von dessen Bedingungen ab, zum Beispiel davon, ob Roaming im Paket enthalten ist. Das findest du in den Angaben des Anbieters.
Nach dem Kauf: Rufnummer, Neugerät und Profil sichern
Eine eSIM ist praktisch, verlangt aber ein paar Vorsichtsmaßnahmen. Das Profil sitzt fest auf deinem Gerät. Verlierst du das Handy oder setzt es unüberlegt zurück, ist das Profil womöglich weg, und du musst dich beim Anbieter melden. Wie genau eine Neuausstellung abläuft, ist je nach Anbieter verschieden. Einige stellen ein neues Profil aus, andere verlangen eine kostenpflichtige Neubestellung. Schau vorab in die Hilfeseiten, wie dein Anbieter das regelt.
Beim Wechsel auf ein neues Gerät hilft dir, was dein Hersteller anbietet. Laut Apple Support gilt für Apple-Geräte: Es gibt eine Schnellübertragung von eSIMs auf ein neues iPhone, aber nur auf unterstützten Geräten und bei unterstützten Anbietern. Nicht jede Kombination erlaubt das. Plane daher ein, dass du für ein neues Handy notfalls ein neues Profil anfordern musst.
Willst du deine bisherige Rufnummer mitnehmen, klärst du das am besten schon bei der Bestellung. Prüfe, ob der Anbieter die Rufnummernmitnahme zu seinem Paket anbietet und ob du dafür Angaben zum alten Anbieter brauchst. Die Daten beim alten und neuen Anbieter müssen zueinander passen, vor allem Name, Anschrift, Geburtsdatum und Rufnummer. Weichen sie ab, kann der Wechsel scheitern. Prüfe das, bevor du den Wechsel anstößt.
Zum Schluss ein Wort zum Guthaben: Lade nur so viel nach, wie du in absehbarer Zeit verbrauchst. Restguthaben und Bonus werden von Anbietern oft unterschiedlich behandelt. Ein Blick in die Bedingungen schützt dich vor Überraschungen, falls du den Anbieter später wechselst.
Wann du besser zur klassischen SIM greifst
Eine eSIM ist nicht für jeden die beste Lösung. Wenn dein Gerät sie nicht unterstützt, scheidet sie von vornherein aus. Gleiches gilt, wenn du dein Handy häufig wechselst, es zwischen Familienmitgliedern tauschst oder gern mal eine Karte kurz ins Zweitgerät steckst. Dann ist die herausnehmbare SIM-Karte unkomplizierter, weil du sie einfach umsteckst. Bei der eSIM brauchst du dafür meist einen Übertragungsweg, den der Anbieter vorsieht.
Umgekehrt spricht vieles für die eSIM, wenn du schnell und ohne Postweg starten willst, dein Gerät es kann und du gern eine zweite Nummer parallel zur Hauptnummer nutzt. Auch wer seine Karte nicht verlieren will oder das Handy wasser- und staubgeschützt ohne Kartenschacht schätzt, hat Vorteile.
Hast du dich noch nicht entschieden, ob es eSIM oder klassische SIM sein soll, vergleichst du am besten beide Varianten nebeneinander. Das geht über den allgemeinen Vergleich, wenn du Prepaid-Tarife vergleichen willst. Dort geht es um Preis, Netz und Leistung unabhängig von der Kartenart. Für die eSIM-Variante kommst du jederzeit hierher zurück, wenn dein Gerät und dein Anbieter passen.
Als letzten Check vor dem Kauf nimmst du dir drei Punkte vor: Unterstützt mein Handy eSIM? Bietet das Paket eSIM wirklich an? Habe ich Ausweis und Zeit für die Identprüfung? Wenn alle drei Antworten Ja lauten, kannst du das passende Paket aus der Liste oben bestellen.
Häufige Fragen
Gibt es eine Prepaid-eSIM in Deutschland?
Ja. Einige Anbieter bieten Prepaid-Pakete an, die du als eSIM bestellen kannst. Dann bekommst du ein digitales Profil statt einer Plastikkarte. Nicht jedes Prepaid-Paket und nicht jeder Anbieter bietet das an. Die Liste auf dieser Seite zeigt nur Pakete mit bestätigter eSIM.
Was ist eine Prepaid-eSIM?
Eine Prepaid-eSIM ist ein Prepaid-Tarif, dessen Zugangsdaten als digitales Profil auf dein Gerät kommen. Du bezahlst im Voraus und nutzt das Paket, ohne dass eine Karte aus Plastik nötig ist. Die eSIM sitzt fest im Gerät. Das Profil lädst du zum Beispiel per QR-Code, Aktivierungscode oder App. Das Gerät muss eSIM unterstützen, und der Anbieter muss sie für das Paket anbieten.
Wo kann ich eine Prepaid-eSIM kaufen?
In der Regel online beim Anbieter, über dessen Website oder App. Einen Laden brauchst du dafür meist nicht. Den passenden Anbieter und das passende Paket findest du in der Liste auf dieser Seite. Die Bestellung schließt du dann beim jeweiligen Anbieter ab, inklusive Bezahlung und Identprüfung.
Kann ich eine Prepaid-eSIM sofort nutzen?
Nicht in jedem Fall. Das Profil kann zwar digital geladen werden, aber erst nach der Identprüfung. Wie lange die dauert, hängt vom Anbieter und vom Verfahren ab. Plane deshalb etwas Zeit ein und bestelle nicht erst kurz vor einem wichtigen Termin.
Gibt es eine kostenlose Prepaid-eSIM?
Im Vergleich liegt keine geprüfte kostenlose eSIM. Manche Angebote werben mit entfallenden Gebühren für die Bereitstellung oder mit Startguthaben. Das Paket selbst kostet aber in der Regel etwas, und es können Bedingungen daran hängen. Entscheidend ist der Preis je Tag in der Liste, dazu gegebenenfalls einmalige Kosten laut Anbieter.
Geht eine Prepaid-eSIM ohne Ausweis?
Nein. Seit dem 1. Juli 2017 müssen Anbieter in Deutschland die Identität von Prepaid-Kunden vor der Freischaltung prüfen. Das gilt für die eSIM genauso wie für die klassische SIM-Karte. Eine Umgehung gibt es nicht. Welche Verfahren der Anbieter anbietet, steht in dessen Bestellablauf. Meist läuft die Prüfung online, etwa per Video oder Online-Ausweisfunktion.
Ist eine Prepaid-eSIM ohne Vertrag möglich?
Prepaid-Pakete laufen üblicherweise ohne klassischen Laufzeitvertrag. Du zahlst im Voraus und entscheidest selbst, ob du ein Paket verlängerst. Trotzdem gelten die Bedingungen des Anbieters, etwa zur Laufzeit des einzelnen Pakets, zur Verlängerung und zum Guthaben. Lies sie vor der Bestellung.
Welche Handys unterstützen eine Prepaid-eSIM?
Laut Apple Support unterstützen das iPhone XS, XS Max und XR sowie neuere kompatible iPhone-Modelle die eSIM-Einrichtung. Bei Android-Geräten hängt es vom Hersteller und vom Modell ab. In den Einstellungen unter SIM-Karten oder Mobilfunk siehst du meist, ob du eine eSIM hinzufügen kannst. Auch eine bestehende Gerätesperre kann die Einrichtung verhindern.