Prepaid Karte für Kinder: die erste SIM mit festem Budget
Im Vergleich stehen 14 Pakete von 3 Anbietern, die der Anbieter selbst für ein Kind nennt. Zum Einstieg: 2,99 € / 4 Wochen. Ein Angebot mit Anzeige kann zuerst stehen. Das ist Werbung und kein Testsieger. Danach entscheidet der Preis je Tag.
Das sind normale Prepaid-Tarife, keine eigenen Kinderpakete. Die Checkliste steht unter der Liste. Mehr zur Prepaid-Karte steht auf prepaid-karte24.de.
14 Pakete3 AnbieterStand 8.10.2026
congstar steht oben, weil nur dort ein Affiliate-Link vorliegt. Danach Preis je Tag.

5 GB
congstar
Prepaid Allnet S mit 5G 25
- Netz Telekom
- SIM und eSIM
7,00 € / 4 Wochen*
Zum AngebotMehr Infos
Starterpaket 9,99 €. 5G mit 25 Mbit/s.

nettokom
BASIC
- Netz o2
- Ohne Grundgebühr
0,00 € / 4 Wochen*
Zum AngebotMehr Infos
9 Cent pro Minute und SMS.

500 MB
nettokom
EASY
- Netz o2
2,99 € / 4 Wochen*
Zum AngebotMehr Infos
Flat zu NettoKOM-Kontakten.

60 GB
nettokom
Jahrespaket
- Netz o2
69,99 € / 365 Tage
Zum Angebot
25 GB
nettokom
SMART S
- Netz o2
8,99 € / 4 Wochen*
Zum Angebot
20 GB
o2
o2 Prepaid S
- Netz o2
9,99 € / 4 Wochen*
Zum AngebotMehr Infos
Zusätzlich 3 GB bei Lastschrift.

25 GB
nettokom
LIFT S
- Netz o2
9,99 € / 4 Wochen*
Zum AngebotMehr Infos
1 GB kann kostenlos nachgebucht werden.

50 GB
nettokom
SMART M
- Netz o2
13,99 € / 4 Wochen*
Zum Angebot
40 GB
o2
o2 Prepaid M
- Netz o2
14,99 € / 4 Wochen*
Zum AngebotMehr Infos
Für 12 Wochen 50 GB statt 40 GB.

50 GB
nettokom
LIFT M
- Netz o2
14,99 € / 4 Wochen*
Zum AngebotMehr Infos
Die ersten 4 Wochen 10 €. 1 GB nachbuchbar.

100 GB
nettokom
SMART L
- Netz o2
18,99 € / 4 Wochen*
Zum Angebot
80 GB
o2
o2 Prepaid L
- Netz o2
19,99 € / 4 Wochen*
Zum AngebotMehr Infos
Für 12 Wochen 100 GB statt 80 GB.

100 GB
nettokom
LIFT L
- Netz o2
19,99 € / 4 Wochen*
Zum AngebotMehr Infos
Die ersten 4 Wochen 10 €. 1 GB nachbuchbar.

o2
o2 Prepaid Basistarif
- Netz o2
- Ohne Grundgebühr
0,00 € / ohne Grundgebühr
Zum AngebotMehr Infos
9 Cent pro Minute und SMS. 5 € Startguthaben.
* 4 Wochen und 28 Tage sind kein Kalendermonat.

Warum Guthaben für Kinder oft die bessere Bremse ist
Bei Prepaid zahlst du im Voraus. Ist das Guthaben aufgebraucht, entstehen keine Kosten mehr. Eine überraschende Rechnung wegen eines Spiels, eines Videos oder einer Hotline-Nummer kommt so nicht zustande. Für Kinder ist das ein klarer Rahmen: Das Budget ist sichtbar und begrenzt, und du entscheidest, wann nachgeladen wird.
Das gilt allerdings nur, solange nichts automatisch nachlädt. Schalte eine Auto-Aufladung deshalb aus, wenn der Anbieter sie anbietet. Frag außerdem nach, ob sich Abrechnungen über Drittanbieter sperren lassen. Wie Prepaid grundsätzlich funktioniert, erklärt unser Ratgeber, wie Prepaid funktioniert.
Wie viel Datenvolumen ein Kind in der Praxis braucht
Der Bedarf hängt vom Alltag ab, nicht vom Alter allein. Zuhause und in der Schule ist oft WLAN da. Mobile Daten brauchst du dann vor allem für den Schulweg, für Messenger und für Karten-Apps. Videos und Streaming verbrauchen am meisten. Sie lassen sich am einfachsten über Regeln oder Einstellungen im Gerät begrenzen.
- Starte lieber mit einem kleinen Paket und erhöhe es, wenn es wirklich nötig wird.
- Prüfe, was nach Verbrauch des Volumens passiert: gedrosselte Geschwindigkeit oder Stopp.
- Kontrolliere gemeinsam mit dem Kind den Datenverbrauch in den Geräteeinstellungen.
Anbieterseiten sind noch keine eigenen Kinderpakete
Die Karten oben sind die Prepaid-Tarife, die der jeweilige Anbieter auf seiner Kinderseite nennt. Preis und Zeitraum stammen von der Produktseite. Es sind keine separaten Kinderprodukte.
- congstar (Anzeige) nennt den Prepaid Allnet S. Der Button auf der Karte führt auf diese Kinderseite.
- NettoKOM nennt BASIC, EASY, SMART, LIFT und das Jahrespaket.
- o2 nennt den Basistarif sowie Prepaid S, M und L.
- Vodafone beschreibt eine Zusatzkarte mit Kinder-Handyvertrag. Das ist kein Prepaid und steht deshalb nicht in der Liste.
Checkliste vor dem Kauf
Diese Punkte entscheiden bei einer Kinder-SIM über die Kosten und den Aufwand für dich:
- Preis je Tag: Rechne Pakete über den Tagespreis gegeneinander, nicht über die Überschrift der Werbung.
- Grundgebühr: Wenn das Kind das Handy selten nutzt, lohnt ein Blick auf Tarife ohne monatliche Grundgebühr.
- Laufzeit und Verlängerung: Prüfe, ob sich ein Paket von selbst erneuert, und ob du das abschalten kannst.
- Netz: Kläre, ob am Wohnort, an der Schule und auf dem Schulweg ein brauchbarer Empfang besteht.
- Telefonie und SMS: Prüfe, ob Gespräche mit den Eltern und Notrufe ohne Zusatzkosten möglich sind.
- Aufladung: Wähle einen Weg, den du kontrollieren kannst, etwa eine Aufladung nur durch dich.
- Restguthaben: Lies in den Bedingungen, was bei Kündigung oder Nichtnutzung mit dem Guthaben passiert.
Anmeldung und Identitätsprüfung: Das solltest du vorbereiten
Seit dem 1. Juli 2017 müssen Anbieter in Deutschland die Identität von Prepaid-Kunden vor der Freischaltung prüfen, wie die Bundesnetzagentur mitteilt. Welche Verfahren dein Anbieter dafür zulässt, kann sich unterscheiden.
Bei Kindern ist das besonders wichtig. Minderjährige sind nur beschränkt geschäftsfähig, deshalb läuft die Karte in der Praxis häufig auf einen Elternteil. Lies vor dem Kauf in den Bedingungen oder frag beim Anbieter nach, wie die Registrierung für ein Kind abläuft. So vermeidest du, dass die SIM-Karte nach der Bestellung unbenutzbar bleibt.
Klassische SIM oder eSIM im Handy des Kindes
Ob eine eSIM infrage kommt, hängt vom Gerät ab. Ältere oder günstige Handys unterstützen sie oft nicht. Schau deshalb zuerst in die Geräteeinstellungen oder in die Herstellerangaben. Eine klassische SIM-Karte lässt sich außerdem leicht in ein anderes Handy stecken, falls das Gerät kaputtgeht oder ersetzt wird. Kaufe erst, wenn feststeht, welche Variante dein Anbieter für den konkreten Tarif liefert.
Urlaub und Klassenfahrt: Was im Ausland gilt
Bei vorübergehenden Reisen in anderen EU-Ländern können auch Prepaid-Kunden grundsätzlich ohne regulären Roaming-Aufpreis telefonieren, SMS senden und Daten nutzen, so die Europäische Kommission. Fair-Use-Grenzen für Daten und die konkreten Tarifbedingungen musst du trotzdem prüfen.
Plant dein Kind eine Reise außerhalb der EU, etwa nach Großbritannien oder in die Schweiz, lies vorher die Bedingungen deines Anbieters. Dort gilt die EU-Regel nicht automatisch. Sprich außerdem mit dem Kind ab, ob mobile Daten im Ausland an- oder ausgeschaltet bleiben.
Absprachen, die das Budget wirklich schützen
Technik allein reicht nicht. Lege gemeinsam fest, wer nachlädt und wann. Besprecht, wofür das Guthaben gedacht ist und was passiert, wenn es vorzeitig leer ist. Viele Familien behandeln das Guthaben wie Taschengeld: Ein festes Budget lernt das Kind besser kennen als ein Verbot.
Schau nach ein paar Wochen gemeinsam auf den Verbrauch. Passt das Paket nicht, kannst du es anpassen. Kommt später ein höherer Bedarf, hilft dir der Vergleich aktueller Prepaid-Tarife, den Preis je Tag neu zu bewerten.
Häufige Fragen
Ab welchem Alter ist eine eigene Prepaid-SIM sinnvoll?
Ein festes Alter gibt es dafür nicht. Entscheidend sind der Alltag deines Kindes, etwa Schulweg oder Verabredungen, und sein Umgang mit Geld und Geräten. Viele Eltern starten mit einem sehr begrenzten Budget und erweitern es später.
Kann mein Kind eine Prepaid-Karte selbst anmelden?
Das hängt vom Anbieter ab. Minderjährige sind nur beschränkt geschäftsfähig, deshalb läuft die Karte häufig auf einen Elternteil. Lies die Bedingungen oder frag vor dem Kauf nach, wie die Registrierung abläuft.
Was passiert, wenn das Guthaben leer ist?
Dann sind die kostenpflichtigen Leistungen in der Regel gesperrt, bis nachgeladen wird oder ein neues Paket beginnt. Prüfe in den Bedingungen deines Anbieters, ob eingehende Anrufe und SMS weiter möglich sind.
Wie verhindere ich ungewollte Kosten?
Schalte die automatische Aufladung und die Paketverlängerung aus, wenn der Anbieter sie anbietet, und frag nach einer Sperre für Drittanbieter-Abrechnungen. Lade nur selbst Guthaben auf und prüfe den Verbrauch regelmäßig gemeinsam mit deinem Kind.