Kostenlose Prepaid-Karte: Wann die SIM wirklich nichts kostet

Aktuell liegt für dieses Thema kein geprüftes Paket im Vergleich vor, deshalb zeigen wir dir hier keine Angebotsliste. Steht oben ein als Anzeige gekennzeichnetes Angebot, ist das Werbung und kein Testsieger.

Unter dem Vergleich erfährst du, woran du eine echte Freikarte erkennst, wo trotz 0 Euro Startpreis Kosten entstehen können und wie du Angebote über den Preis je Tag einordnest.

0 Pakete0 AnbieterStand 8.10.2026

congstar steht oben, weil nur dort ein Affiliate-Link vorliegt. Danach Preis je Tag.

Für diese Auswahl liegen keine verifizierten Angebote vor.

Maskottchen mit Smartphone vor einem Bürogebäude

Woran du eine echte Freikarte erkennst

Bei einer echten Freikarte kostet die SIM selbst nichts: kein Kaufpreis für das Starterpaket, keine Versandgebühr und keine Aktivierungsgebühr. Entscheidend ist, was im Bestellvorgang sonst noch verlangt wird. Prüfe deshalb vor dem Absenden diese Punkte:

  • Startpreis: Steht im Warenkorb tatsächlich 0 Euro, auch inklusive Versand?
  • Pflichtaufladung: Musst du direkt Guthaben einzahlen oder ein Paket buchen, damit die Karte nutzbar wird?
  • Startguthaben: Ist es echtes Guthaben oder nur ein Bonus, der an Bedingungen geknüpft ist?
  • Laufende Kosten: Fällt eine Grundgebühr an, oder zahlst du nur, was du nutzt?

Die Konditionen einer einzelnen Marke erklärt zum Beispiel die Seite zur O2 Freikarte. Lies dort nach, welche Bedingungen für diese Marke gelten, bevor du bestellst.

Wo trotz 0 Euro Startpreis Kosten entstehen können

Der Verzicht auf den Kaufpreis der SIM heißt noch nicht, dass die Nutzung gratis ist. Typische Stellen, an denen später Geld fließt:

  • Erste Aufladung: Manche Anbieter verlangen einen Mindestbetrag, bevor Telefonie oder Daten freigeschaltet werden.
  • Paketbuchung: Ohne gebuchtes Paket werden Minuten, SMS und Daten teils nach Einzelpreisen abgerechnet. Das ist oft teurer als ein Paket.
  • Automatische Verlängerung: Läuft ein Paket weiter, wird Guthaben abgebucht, wenn du nicht rechtzeitig umstellst oder kündigst.
  • Zusatzoptionen: Roaming-Pakete, Datenreserven oder Optionen für Auslandstelefonate sind meist nicht im Basispreis enthalten.
  • eSIM statt Plastikkarte: Der Versand entfällt, ob die Bereitstellung trotzdem etwas kostet, steht in den Konditionen des jeweiligen Anbieters.

Ein Tarif mit kostenloser SIM, aber teurem Paket kann am Ende mehr kosten als ein Angebot mit kleiner Einmalgebühr. Rechne also immer mit den Kosten für den Zeitraum, den du wirklich nutzt.

Startguthaben und Restguthaben: Was dir gehört

Viele Freikarten locken mit Startguthaben. Das ist ein Vorteil, aber rechtlich nicht dasselbe wie Geld, das du selbst eingezahlt hast. Nach Angaben der Verbraucherzentrale besteht nach Ende eines Prepaid-Vertrags grundsätzlich Anspruch auf gebührenfreie Auszahlung des nicht verbrauchten, selbst aufgeladenen Restguthabens. Bei Start- oder Bonusguthaben kommt es dagegen auf die Umstände an, und Guthabenansprüche können verjähren.

Plane Bonusguthaben deshalb als Extra ein, nicht als Geld, das du später sicher zurückbekommst. Wer selbst nachlädt, sollte außerdem die AGB zur Inaktivität lesen: Einen ungenutzten Anschluss kann ein Anbieter unter Beachtung der vereinbarten Fristen kündigen.

Preis je Tag statt Startpreis vergleichen

Wenn der Einstieg gratis ist, entscheidet der laufende Preis. Vergleiche Pakete deshalb über den Preis je Tag. So werden unterschiedlich lange Laufzeiten vergleichbar, und du siehst, was dich die Nutzung wirklich kostet. Achte dabei auf Datenvolumen, Netz, 5G-Zugang und darauf, ob Telefonie und SMS enthalten sind.

Ein Paketpreis von 0 Euro ist noch keine kostenlose SIM. Dann ist nur keine Grundgebühr gebucht, und Minuten, SMS oder Daten werden nach Verbrauch berechnet. Die Karte selbst kann trotzdem Geld kosten. Diese Angebote stehen bei den Tarifen ohne monatliche Grundgebühr. Brauchst du die SIM vor allem als Zweitkarte oder Notfalllösung, ist das der passende Vergleich. Mehr zur Auswahl einer passenden Prepaid-Karte findest du auf prepaid-karte24.de.

Nach der Bestellung: Identitätsprüfung und Freischaltung

Auch bei einer Freikarte ist die SIM nicht sofort einsatzbereit. Seit dem 1. Juli 2017 müssen Anbieter in Deutschland die Identität von Prepaid-Kunden vor der Freischaltung prüfen, wie die Bundesnetzagentur erläutert. Welche Verfahren dabei möglich sind, unterscheidet sich je nach Anbieter. Halte deinen Ausweis bereit und prüfe vorab, welche Ident-Methode angeboten wird.

Den genauen Ablauf von Registrierung bis zum ersten Anruf beschreibt der Ratgeber, wie du deine Prepaid-Karte aktivierst.

Häufige Fragen

Ist eine kostenlose Prepaid-Karte wirklich gratis?

Meist ist nur die SIM selbst gratis. Für Telefonie, SMS und Daten fallen später Kosten an, sei es über Guthaben oder gebuchte Pakete. Prüfe vor der Bestellung, ob eine Pflichtaufladung, Versandkosten oder eine Grundgebühr verlangt werden.

Muss ich bei einer Freikarte sofort Guthaben aufladen?

Das hängt vom Anbieter ab. Manche schalten die Karte mit einem Startguthaben frei, andere verlangen eine erste Aufladung oder die Buchung eines Pakets. Die Bedingungen stehen im Bestellvorgang und in der Vertragszusammenfassung.

Bekomme ich Startguthaben zurück, wenn ich die SIM nicht mehr nutze?

Nicht zwingend. Selbst eingezahltes Restguthaben kann nach Vertragsende grundsätzlich gebührenfrei ausgezahlt werden. Bei Start- oder Bonusguthaben kommt es auf die Umstände an. Lies dazu die AGB deines Anbieters.

Gibt es eine kostenlose eSIM?

Ob eine eSIM ohne Gebühr angeboten wird, entscheidet der jeweilige Anbieter. Für dieses Thema liegt aktuell kein geprüftes Paket mit eSIM in unserem Vergleich vor. Zusätzlich brauchst du ein Gerät, das eSIM unterstützt.

Muss ich mich für eine kostenlose Prepaid-Karte ausweisen?

Ja, die Identität wird vor der Freischaltung geprüft. Welche Ausweisdokumente und Verfahren dein Anbieter akzeptiert, siehst du bei der Bestellung. Eine Anleitung findest du im Ratgeber zur Aktivierung.

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